Die Salzsteinlampe – mehr als nur Dekoration

Egal ob groß oder klein, geschliffen oder in Rohform – die Salzkristalllampe erfreut sich bereits seit den 90er-Jahren großer Beliebtheit. In den letzten Jahren wird sie nicht nur als zeitlos schönes Dekorationsobjekt betrachtet, sondern zunehmend auch wegen ihrer positiven Wirkung auf unsere Gesundheit geschätzt. Ihr warmes, orangerotes Licht wärmt sie nicht nur an dunklen Herbst- und Wintertagen unser Gemüt auf, sondern wirkt das ganze Jahr über entspannend und beruhigend.

Herkunft des Rohmaterials

Wie der Name bereits verrät, bestehen Salzsteinlampen aus natürlichem Salzgestein. Am häufigsten findet dabei Himalayasalz, welches in Pakistan südwestlich des Himalayagebirges abgebaut wird, Anwendung. Diese salzhaltigen geologischen Ablagerungen entstanden vor über 250 Millionen Jahren als Restprodukt der Austrocknung der Urmeere.
Dank ihrer Beschaffenheit lassen sich die gewonnenen Salzsteine ganz einfach in die gewünschte Form bringen – dadurch finden nicht nur wunderschöne Rohformen ihre Verwendung als Salzsteinlampen, sondern sind auch in Form von Kugeln, Pyramiden oder anderen Figuren erhältlich.
Die unterschiedlichen Farbnuancen, welche sich von hellem rosastichigem Weiß bis zu einem kräftigen dunklem Rostrot erstrecken, verdanken die Salzgesteine ihrer unterschiedlichen mineralischen Zusammensetzung. So kann jede Salzsteinlampe – egal, ob in Rohform oder in bearbeitetem Zustand – als Unikat bezeichnet werden. Den Salzkristallen aus dem Abbaugebiet des Himalayas wird eine besondere Reinheit zugesprochen.

Wie beeinflusst das Licht einer Salzsteinlampe mein Befinden ?

Der Einfluss von Salzsteinlampen auf unsere Gesundheit ist bislang noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht. Trotzdem kommen immer öfter in Meditationseinrichtungen als auch Krankenhäusern Salzsteinlampen zum Einsatz – in erster Linie aufgrund der entspannungsfördernden Atmosphäre, die eine solche Beleuchtung ausstrahlt. Das warme Licht wirkt sich wohltuend auf das emotionale Ergehen aus, darüber hinaus wird dem Salzstein eine luftreinigende Wirkung durch Ionisierung nachgesagt.
Bedingt durch den unterschiedlich hohen Anteil an Eisenoxiden können Salzsteinlampen sowohl in hellem, fast weißem Licht, als auch orangefarbenem und rotem Licht erstrahlen. Dies spielt vor allem bei der psychologischen Farblehre bzw. Farbtherapie eine Rolle, da dies allesamt Farben sind, welche eine positive Wirkung auf die menschliche Psyche haben. Beispielsweise kann weißes Licht die Konzentrationsfähigkeit unterstützen, orangefarbenes Licht dagegen Frohmut und Kreativität fördern.
Bezüglich der luftreinigenden Wirkung beruht diese hauptsächlich auf der These der Ionisierung – die Raumluft wird durch den Salzstein mit negativen Ionen angereichert und schafft durch Neutralisierung derer ein positives Raumklima. Ein besonderes Stichwort ist dabei die elektromagnetische Strahlung, welche durch den Einsatz von Salzsteinen ausgeglichen werden kann und somit für den menschlichen Organismus keine Störung mehr darstellt. Dies findet ihr einerseits Resultat in einem erholsamen Schlaf, andererseits kann damit auch Kopfschmerz vorgebeugt werden.
Um den hygroskopischen luftreinigenden Effekt optimal ausnutzen zu können, sollte die Salzmenge in unmittelbarem Verhältnis zur Raumgröße stehen – so sind für kleinere Räume bis zu zehn Quadratmetern Salzsteine mit 2 bis 5 kg Gewicht ausreichend. Je größer der Raum, umso höher sollte auch das Gewicht des Salzkristalls sein.

Welcher Standort ist empfehlenswert ?

Prinzipiell ist es selbstverständlich Geschmackssache, wo man die Salzsteinlampen platzieren möchte – ein Richtig oder Falsch gibt es dabei nicht. Der optische Aspekt spricht aber dafür, sie beispielsweise im Flur aufzustellen, wo sie für Gäste ein schöner Blickfang beim Betreten des Raumes darstellt und gerne zum Wiederkommen einlädt.
Ein weiterer harmonisierender Platz wäre beispielsweise das Wohnzimmer. Hier lädt warmes Salzsteinlicht am Abend zum gemütlichen Beisammensein oder zum entspannten Relaxen nach einem anstrengenden Arbeitstag ein. Gerne kann man dabei ein schönes Buch lesen oder seine persönliche Lieblingsmusik hören und dadurch die besondere Atmosphäre einer Salzkristalllampe besonders genießen.
Im Essbereich platziert, verspricht die Salzsteinlampe eine positive Wirkung auf den Magen und das Verdauungssystem, wodurch auch eine appetitanregende Wirkung erzielt werden kann.
Im Schlafzimmer sorgt das warme, schlaffördernde Licht für Entspannung und eine besonders erholsame Nachtruhe, wodurch man für den nächsten Tag gestärkt und erholt ist.
Bei Salzsteinen mit Teelichtbohrung sollte beim Platzieren der Lampe darauf geachtet werden, dass kein brennbares Material in der Nähe ist und die Kerze auch niemals unbeaufsichtigt brennen zu lassen. Für kerzen- als auch strombetriebene Lampen gilt, sie nicht in Feuchträumen (Bad, Keller) aufzustellen, da Salzsteine sowohl Luftfeuchte als auch prinzipiell Flüssigkeit aufnehmen und dadurch unschöne Salzränder an den Oberflächenmaterialien verursachen können.

Richtige Reinigung und Pflege – damit man mit der Salzkristalllampe lange Freude hat

Im Großen und Ganzen kann die Salzsteinlampe als pflegeleichter Geselle bezeichnet werden.
Es ist vollkommen ausreichend, sie von Zeit zu Zeit mit einem trockenen Mikrofasertuch abzustauben oder vorsichtig mit einer weichen Bürste zu reinigen. Gerne kann dazu der entsprechende Aufsatz einer Staubsaugerbürste verwendet werden.
Aufgrund der oben beschriebenen flüssigkeitsabsorbierenden Eigenschaft sollten feuchte bzw. nasse Tücher zwecks Reinigung vermieden werden, um einer ungewollten Salzrandbildung vorzubeugen.
Aus Sicherheitsgründen ist es bei elektrischen Salzsteinlampen zusätzlich empfehlenswert, vor Hantieren das Gerät vom Strom zu nehmen, um Verletzungen vorzubeugen.